Von Midland nach Huntsville

Reisebericht

Der heutige Tag war eher entspannend. Nach einem echten amerikanischen (oder besser gesagt kanadischen) Frühstück haben wir unsere Sachen ins Auto geladen und sind weiter in den Norden gefahren. Apropos Frühstück… Wie kann man in Kanada bzw. Amerika glücklich werden, wenn man immer so etwas zum aufgetischt bekommt? Auf dauer machen Bagels, Muffins, Waffeln und sonsiges süßes Zeug eher keinen Spass. Da fehlt doch ordentliches Brot und ein guter Käse. Wer hat denn das versteckt? ;-)

Unser erster Stopp war nur wenige Minuten von Midland entfernt. Die Jesuiten Siedlung Saint-Marie among the Hurons. Die Siedlung wurde ziemlich gut nachgebaut und man kann mithilfe einer Karte und einem Audioguide selbst auf Erkundung gehen. Es gab durchaus ein paar spannende Informationen über die Jesuiten, die die ach so wilden Indianer konvertieren wollten. Keiner konnte anscheinend damals verstehen, warum das nicht so reibungslos geklappt hat. Im Internet hab ich gelesen, dass in der Siedlung einige Schauspieler unterwegs sind und das Leben von damals vorzeigen. Anscheinend ist das aber zu teuer für die Nebensaison. Bis auf drei Jungs, die Holz geschlichtet haben, war die Siedlung nur von einer handvoll Touristen bewohnt.

Nach diesem Ausflug sind wir dann auf direktem Weg nach Huntsville gefahren. Dort haben wir unseren Anbieter der Kanu Tour (Algonquin Outfitters) besucht und die Details besprochen. Wir haben jetzt mit denen ausgemacht, dass die Tour um einen Tag verschoben wird, damit Karin noch Zeit zum gesund werden hat. Also werden wir jetzt, wenn alles gut geht, die Nacht von Sonntag auf Montag in der Wildnis verbringen. Haltet uns die Daumen.

Am Abend haben wir eine kleine Stadtbesichtigung in Huntsville durchgeführt. hier gibt es sogar ein wirklich nettes Zentrum mit einem kleinen See zum Seele baumeln lassen. Morgen werden wir den Tag zum relaxen nutzen und uns etwas für die Kanu Tour ausrüsten. Wundert euch also nicht, wenn kein Reisebericht erscheint! :-)

Reiseroute

Fotos