Von der Wüste in die Berge – Death Valley zum Yosemite

Bericht

Dieser Tag war wieder etwas anstrengend. Früh aufstehen (sehr früh), von 40 °C auf 13 und dann wieder auf 30, alles mögliche anschauen und viele viele Kilometer über einen Gebirgspass schlängeln.

Death Valley

Heute war wieder mal Sonnenaufgang angesagt. Dieses mal wollten wir aber nicht verschlafen und sind extra früh aufgestanden. Um ca. 05:15 waren wir dann am Zabriskie Point. Da war es noch komplett finster aber nach ca einer halben Stunde wurde der Horizont etwas heller. Nach einiger Zeit kamen auch noch mehr Leute, die den Sonnenaufgang sehen wollten. Nachdem ich meine Fotos gemacht hatte sind wir noch mal ins Hotel und haben gemütlich unsere Sachen gepackt.

Weiter ging es durch das Death Valley Richtung Westen. Der nächste Stopp waren die Sanddünen, die ja auch irgendwie in eine Wüste gehören, aber im Death Valley nicht so oft zu finden sind. Leider war es noch immer zu heiß um größere Runden zu machen.

Nach ein paar weiteren Kilometern stand am Straßenrand eine Harley Davidson mit zwei winkenden Personen daneben. Da wir uns dachten, dass sie uns nicht nur grüßen wollten, haben wir angehalten. :-) Die Beiden hatten mitten im Death Valley einen Reifenplatzer und keinen Handyempfang. Ich hatte zum Glück welchen und sie haben irgendeine Versicherung angerufen. Nachdem sie gemeint haben, dass sie zurecht kommen, sind wir weitergefahren. Ich hoffe, die Versicherung hat wirklich jemanden vorbei geschickt…

Wenn man das Death Valley verlässt, dann muss man über einen Pass mit einem tollen Aussichtspunkt (Father Crowley). Auch dort mussten wir anhalten und natürlich Fotos knipsen. :-)

Mono Lake

Nach einigen vielen Meilen sind wir am Mono Lake angekommen. Ein Salzsee der die doppelte Salzkonzentration als das Meer hat. Deswegen bilden sich am Ufer ganz utopische Landschaften. Da man ja fast vorbei fährt, lohnt sich ein kurzer Besuch.

Geisterstadt Bodie

Eigentlich hätten wir da schon nach Westen abbiegen können, aber wir wollten noch die Geisterstadt Bodie besuchen. Irgendwann um 18huntertirgendwas war das eine Goldgräberstadt mit 8000 Bewohnern. Heute muss man Eintritt zahlen und kann sich die alten Gebäude ansehen. Ist schon irgendwie cool dort. Es fehlt zwar ein richtiger Saloon mit Schwingtüren, aber sonst gab es alles. Ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Yosemite

Nach Bodie sind wir wieder zurück zum Mono Lake und dann nach Westen abgebogen. Über den Tioga Pass (3000 Meter) kommt man in den wirklich riesigen Yosemite National Park. Da wir noch eine weite Strecke vor uns hatten, sind wir nicht oft stehen geblieben und nur durchgefahren. Dieser Park erinnert von der Landschaft irgendwie an Europa. Nur dass alles größer, höher und weiter ist. Unser Hotel war in Mariposa ungefähr eine Stunde vom Nationalpark Visitor Center entfernt. Wir hatten in Mariposa ja zwei Nächte und somit den nächsten Tag zum Erkunden des Parks.

Hotel

The Monarch Hotel
Hompage
Eindruck: Ein sehr schönes Hotel mit großen Zimmern. Leider etwas weit vom Yosemite Visitor Center entfernt. Man fährt mehr als eine Stunde dort hin. Alles was näher am Park (oder im Park) liegt, will man sich aber sicherlich nicht leisten.

Fotos

 

Route


1 Kommentar

  1. tolle Fotos. Man könnte denken, Clint Eastwood kommt gleich um die Ecke